Auf Einladung der Open University Business School Alumni-Vereinigung hält Dr. Howard Viney am Dienstag, 22. Mai 2012 einen Vortrag über das Thema „Dynamik von Strategien“.
Dr. Howard Viney ist als Hochschulprofessor an der Open University Business School tätig und leitete die wissenschaftliche Entwicklung des neuen MBA-Moduls für strategisches Management. In seinem Vortrag stellt er die Vorteile dynamischer Unternehmensstrategien vor. Er erklärt, warum Manager heute nicht nur statische, sondern auch dynamische Strategien verfolgen müssen, wenn sie sich im rasant ändernden Umfeld Wettbewerbsvorteile sichern wollen.
Das strategische Management beschäftigt sich mit der Erstellung von Strategien rund um die langfristige Entwicklung, Planung und Umsetzung inhaltlicher Ziele und Ausrichtungen von Organisationen. Die Entwicklung von Strategien gehört zu den wichtigen Schlüsselfähigkeiten einer Führungskraft und ist entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg einer unternehmerischen Handlung. Dazu benötigen Manager profunde Kenntnisse über ihr Unternehmen, über ihre Wettbewerber, Wettbewerbsvorteile, Kunden, vorhanden Möglichkeiten und viele weitere Einflüsse.
Ein solches Verständnis zu gewinnen sei durchaus kompliziert. Eine Strategie zu planen, könne daher auch eine sehr komplexe und verworrene Angelegenheit sein, meint Viney. Wissenschaftler haben in der Vergangenheit versucht, Modelle mit bestimmten Prozessabläufen für die Erstellung von Strategien zu entwerfen. Eine Erfolgsgarantie, indem ein Unternehmen einen vorgegebenen Prozess befolge, gebe es aber selten, seien die Analysen, die Entscheidungen oder Umsetzungen noch so gut, meint Howard Viney. „Führungskräfte müssen sich bewusst werden, dass sich die Umgebung, in der sie tätig sind, von Tag zu Tag dynamisch ändert, durchaus feindselig und unberechenbar sein kann.“ Sie unterlägen ständig wechselnden Spannungsfeldern; diese beeinflussen die Strategieentwicklung eines Managers.
Wie lassen sich Strategieprozesse dynamisch gestalten? Welche Auswirkungen haben die vielfältigen Spannungsfelder auf den Strategieprozess? Wie begegnen Organisationen den unvorhersehbaren Bedingungen? Warum müssen Unternehmen die wachsenden Herausforderungen ihrer dynamisch entwickelnden Umwelt aktiver angehen? Auf diese und andere Fragen erhalten Teilnehmer Antworten.
Der auf Englisch gehaltene Vortrag findet statt am Dienstag, 22. Mai 2012 von 18 bis 20:45 Uhr im Tagungsraum des Holiday Inn City Centre, Hochstraße 3, 81669 München. Der Eintritt kostet 18 €. Anmeldung bitte per Mail an
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oder online über www.openuniversity.co.uk/munich
Weitere Informationen: The Open University Business School Representation, Tristan Sage, Zeppelinstraße 73, 81669 München, Tel. 089/89 70 90 48, E-Mail:
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oder www.open.ac.uk/business-school
Über die Open University Business School:
Die Open University Business School wurde 1984 gegründet. Sie ist die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Open University. Als größte britische staatliche Universität mit über 250.000 Studierenden ermöglicht die Open University akademische und berufliche Weiterbildung im betreuten Fernstudium. Alle Hochschulabschlüsse sind in Deutschland und international anerkannt. Die Open University Business School gilt als eine der größten dreifach akkreditierten Business Schools in Europa und ist führender Anbieter von MBA-Abschlüssen. Sie verfügt über die drei internationalen MBA-Akkreditierungs-Gütesiegel EQUIS, AACSB und AMBA und bietet eine große Auswahl von verschiedenen einführenden Studiengängen bis hin zu Master- und Promotionsstudiengängen an. Die Lehrmethode heißt „Blended Learning“ und beinhaltet eine Mischung aus klassischen Studienbüchern, elektronischen Konferenzsystemen, Internet-Lerninhalten, Online-Tutorien und Präsenzseminaren.
Während einer Feierstunde auf dem Kölner Campus vergab die Cologne Business School (CBS) zum zweiten Mal das Deutschlandstipendium an fünf ihrer Studierenden.
Beim Deutschlandstipendium fördern Unternehmen oder Privatpersonen Studierende, die sich durch ihre besonderen Leistungen und besonderes soziales Engagement empfohlen haben, für mindestens ein Jahr mit 150 Euro pro Monat. Der Bund gibt noch einmal dieselbe Summe dazu, sodass die Stipendiaten einkommensunabhängig mit monatlich 300 Euro gefördert werden. Die Hochschulen können diese Förderung inzwischen an ein Prozent ihrer Studierenden vergeben. Innerhalb weniger Jahre soll diese Zahl auf bis zu acht Prozent erhöht werden.
CBS-Geschäftsführer Prof. Dr. Birger Lang, der die Stipendiaten beglückwünschte und sich bei allen Förderern herzlich bedankte, betonte, dass das Deutschlandstipendium die Philosophie der CBS – die enge Verbindung zur Praxis – genau abbilde. „Die CBS und das Deutschlandstipendium passen in idealer Weise zusammen, denn sie verfolgen das gemeinsame Ziel, die Ausbildung von hervorragend qualifiziertem Nachwuchs für die Unternehmen zu fördern.“
Auch Prof. Dr. Anke Scherer, Dekanin des Fachbereichs International Culture and Management an der CBS, dankte den beteiligten Unternehmen. „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass wir mit unseren verlässlichen Unternehmenspartnern auch verlässliche Sponsoren für unsere Studierenden gefunden haben.“ Sie freute sich darüber, dass das Deutschlandstipendium nun fester Bestandteil des akademischen Jahres ist. Denn „für die Studierenden bedeutet das Stipendium nicht nur eine finanzielle Unterstützung. Noch wichtiger ist die Würdigung von Engagement und Leistung, die mit dieser Auszeichnung verbunden ist.“
Gefördert werden die CBS-Studierenden von Herrn Dr. Christoph Meier, Dipl.-Kfm. Frank Scholz, der WALD GmbH & Co. KG und Jürgen Krone, Geschäftsführer der ALDI GmbH & Co. KG Dormagen, der gleich drei Stipendien übernimmt. „Es ist schön, dass das Engagement der Studierenden auf diese Weise anerkannt wird. Das Stipendium ist wirklich eine große Motivation, weiterhin Leistung zu zeigen“, so Stipendiatin Loraine Mervelskemper, die von der ALDI GmbH & Co. KG Dormagen gefördert wird.
Im Anschluss an die feierliche Vergabe lud Prof. Dr. Markus Raueiser, Vizepräsident für akademische Angelegenheiten, Förderer und Stipendiaten zu einem Get Together in den Campus Garten ein.
Die Open University (OU), mit über 250.000 Studierenden eine der größten staatlichen Fernuniversitäten Europas, lädt ein zu einer Infoveranstaltung am Samstag, 19. Mai 2012. Die Veranstaltung findet statt in der Zeit von 10 bis 13:30 Uhr im Hotel de France, Müllerstraße 74, 13349 Berlin.
Die Studienberaterin Jackie Schüller und die stellvertretende Direktorin der Open University in the North, Dr. Elisabeth Manning, beantworten Fragen zum Bachelor- und Master-Studium an der britischen Fernuniversität. Interessierte können während der Veranstaltung anhand einer Leinwandpräsentation Einblicke in die Studienfächer sowie in die Blended-Learning-Lehrmethoden gewinnen.
Als englischsprachige Fernuniversität genießt die Open University in Deutschland mit rund 1.400 meistens berufstätigen Studierenden hohe Anerkennung. Studierende können aus über 500 Kursen in den Geistes-, Natur-, Wirtschafts-, Sozial-, Erziehungs-, Rechts- und Ingenieurwissenschaften wählen. Die Fachbereiche Business Studies, Informationstechnologie und Englische Literatur liegen seit Jahren besonders im Trend. Die universitären Hochschulabschlüsse sind in Deutschland und international anerkannt. Die Studenten werden von Tutoren betreut und tauschen sich in einem elektronischen Konferenzsystem aus. Traditionelle Unterrichtsmaterialien wechseln sich ab mit Internet und Multimedia-Lehrmitteln. Das Studium ist kostenpflichtig. Ein bestimmter Schulabschluss wie das Abitur wird für ein Erststudium nicht verlangt, aber gutes Englisch. Einen Numerus clausus gibt es hier weder für ein Bachelor- noch für einen Masterstudiengang. Jedoch setzt die Universität für alle Master- oder MBA-Studien einen guten Hochschulabschluss voraus.
In Deutschland arbeitet die OU eng mit den Carl Duisberg Centren und der Universität Hamburg zusammen.
Weitere Informationen: Open University Büro c/o Carl Duisberg Centren, Jackie Schüller, Hansaring 49-51, 50670 Köln, Tel.: 0221/16 26-235, Fax: 16 26-350, E-Mail:
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www.open.ac.uk/germany/
„Der Duft des Schweißens lag in der Luft“ - Kunstwerk aus geschweißten Metallresten
(Düren) - Reges Interesse fand die Hausmesse „Schweißen – Treffpunkt für Profis“ im GBW Berufsbildungswerk Düren am 27. April. Im Mittelpunkt standen die verschiedenen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für die auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragten Metallfachleute. An den verschiedenen Ständen konnten Besucher die unterschiedlichen Schweißverfahren auf modernsten Maschinen erleben, mit den Firmen-Ausstellern und dem Deutschem Verband für Schweißen (DVS) ins Gespräch kommen oder das Schweißen unter realen Baustellenbedingungen nachverfolgen. In der Werkstatt und auf dem Außengelände: Überall lag der metallische Duft des Schweißens in der Luft. Hinweisschilder warnten:„Nicht in den Lichtbogen sehen“. Diejenigen, die genauer sehen wollten, wie die verschiedenen Firmenmitarbeiter und die Ausbilder um die Wette schweißten, mussten sich entweder ein Schweißerschutzschild anziehen oder von der Rückseite durch den verdunkelten Bereich einer Schweißbox zu schauen.
Zum Höhepunkt der Hausmesse gehörte die Kunst: Der bekannte Kölner Metallkünstler Odo Rumpf schweißte zusammen mit Jens Nadrowski (22) eine fantasievolle Metallskulptur aus der Schrottkiste der Ausbildungsstätte. Sein junger Assistent ist gelernter Konstruktionstechniker und wird in Kürze beim GBW Berufsbildungswerk die gefragte Zusatzqualifikation zum internationalen Schweißer absolvieren. Fasziniert verfolgten die Gäste, wie die beiden aus unterschiedlichen Metallabfällen, Übungsstücken aus der Werkstatt, einem ramponierten Einkaufswagen, Elektroschrott, Kabel, einem Motor und allerlei anderen Resten eine gut zwei Meter hohe vogelähnliche Skulptur auf zwei Beinen schweißten. Unter den Besuchern waren viele, die sich informieren wollten, vor allem wegen der guten Jobaussichten, die der Beruf des Schweißers verspricht. Sie alle verfolgten mit großer Spannung, wie das Kunstwerk immer mehr Form annahm.
Odo Rumpf ist diplomierter Maschinenbauingenieur von der RWTH Aachen. Seit 1991 ist er hauptberuflich als Künstler tätig und schweißt aus Stahl und rostigen Industriestücken Kunstwerke. Besonders bekannt ist Rumpfs Solarvogel, der an der Kölner Rheinpromenade steht. Auf der GBW-Hausmesse präsentiert Rumpf auch einige figürliche Objekte, die er aus seinem Kölner Freiluft-Atelier mitgebracht hatte. Hier bietet Rumpf auch Schweißkurse, allerdings für eine künstlerisch, kreative Tätigkeit an. „Interessant ist, dass meine Kurse vor allem von Frauen besucht werden“, berichtete Rumpf.
Ist Schweißen denn nicht eine reine Männer-Domäne? „Keinesfalls“, meint Werner Huhse, Technischer Leiter des GBW. In bestimmten Industriezweigen wie bei der Fertigung von Antennen für den Mobilfunk und im Kunsthandwerk seien Frauen beschäftigt. „Aber insgesamt gesehen sind die meisten Stellen für Schweißer von Männern besetzt“, sagt Reiner Gehrke, Niederlassungsleiter des GBW Berufsbildungswerk in Düren. Das Aufgabengebiet der Schweißer liegt in den metallverarbeitenden Unternehmen, wie Apparatebau, Karosseriebau, Brückenbau, Rohrleitungsbau oder im Heizungsbau. Metall ist ein schwerer Werkstoff und erfordert eine gewisse körperliche Konstitution, um den täglichen Umgang meistern zu können. Oft arbeiten geprüfte Schweißer draußen auf Baustellen oder gar in luftiger Höhe. Sie verbinden Metallteile und tragen damit zur Sicherheit der Konstruktion bei. Dabei nutzen sie eine Vielzahl von unterschiedlichen Schweißverfahren, wie das Schutzgasschweißen oder Lichtbogenhandschweißen. Diese und andere Techniken können beim GBW Berufsbildungswerk in modularen Ausbildungen erlernt werden. Die Kurse dauern zwischen 26 und 36 Wochen und enden mit der berufsqualifizierenden Prüfung. Das GBW bietet auch spezielle Trainings in Firmen an. „Handwerkliches Geschick, das Gefühl von Hand und Kopf, wie ein Schmelzprozess etwas zusammenfügt, ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen und Belastbarkeit sind die Vorrausetzungen für einen Schweißer oder für eine Schweißerin“, sagt Gehrke. Bei einem kostenlosen Probeschweißen mit Eingangsanalyse können alle Interessierte prüfen, ob sie sich für diesen Beruf eignen und ob eine Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich ist. Denn die Berufsaussichten für geprüfte internationale Schweißer sind Spitze: „Die Branche boomt, es herrscht Fachkräftemangel. Gute Fachleute werden händeringend gesucht“, erklärt Gehrke.
Mit der Fertigstellung der Skulptur war in Düren die Veranstaltung noch nicht beendet. Das Kunstwerk wird vor der Werkstatt aufgestellt. Schon aus Sicherheitsaspekten müssen die bei der Montage entstandenen Schweißnähte penibel kontrolliert werden und teilweise sauber nachverschweißt werden. Reiner Gehrke ließ es sich nicht nehmen, zog entsprechende Schutzkleidung an und legte in voller Montur nochmals selber Hand an. Die Freude am Schweißen war dem Niederlassungsleiter deutlich anzusehen.
Informationen: GBW Berufsbildungswerk Köln gGmbH, Niederlassung Düren, Fritz-Erler-Str. 42, 52349 Düren, Telefon: 02421/2068-13,
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www.gbw.de
Über das GBW Das GBW Berufsbildungswerk Köln gGmbH und ihre Niederlassung in Düren sind eine Bildungseinrichtung für Jugendliche und Erwachsene, die durch Umschulungen, Qualifizierungen, Orientierungslehrgänge und Integrationsprojekte in gewerblich-technischen Arbeitsfeldern ihre beruflichen Chancen verbessern möchten. Das GBW engagiert sich als gemeinnützige Institution im Verbund der Rheinischen Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration. Zu den Bildungspartnern gehören unter anderem die Rheinische Fachhochschule Köln, die Rheinische Akademie Köln und das Rheinische Bildungszentrum Köln.
Schon lange rätseln Wissenschaftler über die Frage, warum und welche Menschen zu Unternehmern werden. Ökonomen wissen seit Langem: Ohne mutige, kreative Unternehmer, die für Wachstum und Arbeitsplätze sorgen, gibt es kaum wirtschaftlichen Wohlstand. Immer mehr MBA-Studenten und Absolventen wollen eine eigene Firma gründen. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage der QS TopMBA Applicant Survey 2011 möchten 33 Prozent der befragten internationalen MBA-Bewerber ein Studium absolvieren, um später besser eine eigene Firma zu gründen. Vor zwei Jahren waren es nur 29 Prozent. Immer mehr MBA-Studenten sehen im Sprung in die Selbstständigkeit eine interessante Alternative zu einer Tätigkeit als Arbeitnehmer.
„Unsere Studenten legen beim MBA Wert auf eine möglichst umfassende Erweiterung ihres Managementwissens. Sie möchten sich als angestellte Führungskraft qualifizieren und gleichermaßen die Leitung eines Unternehmens beherrschen“, sagt Tristan Sage, Studienberater der Open University Business School. Gute Unternehmensführung – sei es angestellt oder selbstständig – setze aber immer unternehmerische Denkweisen und Leadership-Qualitäten voraus, die ein gutes MBA-Studium vermittelt. Mit ein Grund, warum die Open University in ihrem neuen Curriculum auch das Wahlmodul „Entrepreneurship“ eingeführt hat. Die Kursinhalte sind für diejenigen besonders relevant, die entweder eine unternehmerische Laufbahn einschlagen oder innerhalb ihrer eigenen Organisation unternehmerisch handeln müssen. Das Modul bietet einen kritischen Blick auf das unternehmerische Handeln, wie sich konstruktive, aber auch destruktive Potenziale bewältigen lassen und welche ethischen Implikationen für Unternehmer entstehen. Anhand von Fallbeispielen, theoretischen Konzepten und Forschungsergebnissen sowie in Gruppendiskussionen erlernen die Teilnehmer, wie erfolgreiche unternehmerische Prozesse strukturiert werden.
Doch was genau ist ausschlaggebend dafür, dass vielen MBA-Absolventen die Selbstständigkeit als attraktiv erscheint? Warum verzichten sie auf bezahlten Urlaub, geregelte Arbeitszeiten und eine betriebliche Altersvorsorge? Welche Gründe motivieren Selbständige, ein MBA-Studium zu absolvieren?
Der diplomierte Elektrotechnikingenieur und Betriebswirt Uli Dahler, der im Frühjahr 2011 seinen MBA an der Open University Business absolvierte, war bereits während seines Studiums als freiberuflicher Unternehmensberater für die Automobilbranche tätig. Bereits vor der Verleihung seines MBA-Diploms rief er zusammen mit drei weiteren Geschäftspartnern die Beratungsgesellschaft conceito in Pfinztal bei Karlsruhe ins Leben. Das Unternehmen bietet verschiedene Dienstleistungen in der Planung und Analyse für Logistik und IT und berät u.a. Firmen wie einen namhaften Automobilhersteller in Stuttgart oder den größten deutschen Küchenhersteller Nobilia aus Ostwestfalen.
„Mit meinem MBA-Studium wollte ich vor allem die Erweiterung meines eigenen Managementhorizonts und eine methodische Weiterentwicklung erreichen“, sagt Uli Dahler. Die Studieninhalte rund um die Personalführung hält der 35-jährige besonders für Mitarbeiter von Unternehmen wichtig. Natürlich seien HR-Kenntnisse für einen Gründer auch sehr nützlich, besonders dann, wenn es sich bei dem Startup um ein größeres Unternehmen handelt. Zu weiteren Gründen, warum sich der Ingenieur für einen MBA an der Open University entschied, zählten: Er wollte einen international anerkannten Managementtitel mit Bekanntheitsgrad und Qualitätsmerkmalen durch Akkreditierungen erwerben. Zum anderen fand er das Studium in einer ausschließlich englischen Umgebung wichtig. „Das Fernstudium war für mich besonders gut geeignet, da ich beruflich viel unterwegs bin. Im Hotel oder in der Bahn konnte ich prima lernen, die Seminararbeiten schreiben und mich auf die Leistungstests vorbereiten“, erklärt Dahler. Ein weiteres Plus: Die OU erkannte aus einem vorherigen Betriebswirtschaftsstudium Leistungspunkte an.
Nicht nur die Selbstständigkeit, auch Dahlers Bildungsvita ist von vielen Erfolgen gekrönt. Sie ging über den zweiten Bildungsweg: In seiner Jugend machte er eine Ausbildung zum Energieelektroniker bei Adam Opel, wurde als Jahrgangsbester freigestellt zum Fachabitur und mit einem Stipendium beim Studium gefördert. Berufsbegleitend absolvierte er mit Traumnoten sein Studium der Elektrotechnik an der FH Kaiserslautern. Anschließend war er bei der Daimler AG in Stuttgart beschäftigt, wo er auch ein Traineeprogramm für Führungskräfte absolvierte. Danach wechselte er zu einer Tochtergesellschaft, einer Unternehmensberatung für Prozessmanagement. Weil er immer öfter betriebswirtschaftliches Know-how benötigte, sattelte Dahler berufsbegleitend ein BWL-BA-Studium auf. Im Jahr 2006 folgte die erste erfolgreiche Selbstständigkeit. Ab 2008 fing er mit dem MBA-Studium an der Open University an. Die zweite und größere Firmengründung mit Partnern führte er parallel zu seiner MBA-Prüfung durch.
Für seine erfolgreiche Selbstständigkeit fand er im MBA-Studium vor allem die mehrtägigen Residential Schools als sehr hilfreich. „Fit werden in SWOT-Analysen, in Präsentationen auf Englisch oder Business-Pläne ausarbeiten, kritisch Diskussionen führen, aktuelle HR-, Strategie- und Marketing-Rahmen finden, das sind alles Kenntnisse, die für eine eigene Firma sehr nützlich sind“, meint Uli Dahler. An unternehmerischen Fähigkeiten habe ihm das MBA-Studium vor allem Evidenz basierte Methodik vermittelt, die er besonders gut den realen Erfordernissen anpassen könne. „Dadurch kann ich im geschäftlichen Alltag viel besser feststellen, wo und in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht und die Probleme leichter identifizieren“.
Zur Selbstständigkeit gehören auch eine Portion Mut, Risikobereitschaft und Zähigkeit, besonders wenn man eine festbezahlte Stelle aufgibt. Es gäbe auch keine klare Trennung zwischen Arbeit und Privat. „Man muss – oft auch am Wochenende - 100 Prozent da sein“, meint Dahler. Entscheidend sei für einen Entrepreneur, Vertrauen in seine eigene Kompetenz zu haben und über ein gutes Netzwerk zu verfügen. Zu den ärgsten Fehlern gehören nach seiner Ansicht, wenn man einen Startup ohne eigenen Kundenstamm beginnt. „Da kann man fachlich noch so toll sein, ohne Akquise, ohne sicheres Auftreten und mit zu wenig oder falsch investierter Zeit läuft das Geschäft nicht“. Bedingt durch Reisetätigkeiten kann seine Arbeitswoche durchaus mal 60 bis 70 Stunden lang sein. Alle, die mit dem Gedanken spielen, sich selbständig zu machen, rät Dahler: Sie sollten sich mit der Familie abstimmen, die müsse dahinter stehen. Private Kapitalreserven sollte man unbedingt rücklegen, denn „die Anfangszeit kann stürmisch sein“. Hilfreich sei es auch, bereits vor der Gründung Feedback zum neuen Geschäftsmodell von anderen Selbstständigen einzuholen. Im Open University Netzwerk mit 22.000 Ehemaligen aus der ganzen Welt dürfte dies nicht schwer fallen.
Weitere Informationen: The Open University Business School Representation, Tristan Sage, Zeppelinstraße 73, 81669 München, Tel. 089/89 70 90 48, E-Mail:
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oder www.open.ac.uk/business-school
Kontakt: Uli Dahler, Geschäftsführer conceito GmbH, E-Mail:
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www.conceito.eu
Über die Open University Business School: Die Open University Business School wurde 1984 gegründet. Sie ist die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Open University. Als größte britische staatliche Universität mit über 250.000 Studierenden ermöglicht die Open University akademische und berufliche Weiterbildung im betreuten Fernstudium. Die Open University Business School gilt als eine der größten dreifach akkreditierten Business Schools in Europa. Sie verfügt über die drei internationalen MBA-Akkreditierungs-Gütesiegel EQUIS, AACSB und AMBA und bietet eine große Auswahl von verschiedenen einführenden Studienfächern bis hin zu Master- und Forschungsstudiengängen an.
Pressereferat Deutschland: Beatrix Polgar-Stüwe M.A. c/o Carl Duisberg Centren Hansaring 49-51 50670 Köln Tel.: 0221/9 35 29 40 Mail:
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